430 BetriebsrätInnen stehen hinter 5,5 Prozent-Forderung
BetriebsrätInnen-Versammlung in Vösendorf
Rund 430 BetriebsrätInnen aus Niederösterreich, Wien und dem Burgenland wurden heute über den Verhandlungsverlauf der gestern (4. Oktober) unterbrochenen Kollektivvertragsverhandlung für die rund 165.000 Beschäftigten der Metallindustrie und dem Bergbau informiert. Die BetriebsrätInnen zeigten kein Verständnis für das geringe Zugeständnis der Arbeitgeberseite von 3,1 Prozent an die ArbeitnehmerInnen. Notfalls wäre man auch bereit, Kampfmaßnahmen zu setzen, würden die Beschäftigten weiterhin nicht genügend ernst genommen werden.
"5,5 Prozent sind gerechtfertigt, schließlich haben die Unternehmen die letzten Monate enorme Gewinne gemacht und Milliarden an Aktionäre und Muttergesellschaften ausgeschüttet", argumentieren die Landesvorsitzenden der PRO-GE, Erwin Straussberger (NÖ), Josef Utzig (Wien) und Kurt Genser (Bgld). "Während Stundenproduktivität und Unternehmensgewinne steigen, stöhnen die Menschen unter der hohen Inflation. Umso wichtiger ist ein spürbarer Reallohnzuwachs für unsere Kolleginnen und Kollegen", sind sich die Landesvorsitzenden aus Niederösterreich, Wien und dem Burgenland einig.
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