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1st European Youth Conference: Invest In Youth
education - vocational training - life long learning - social system

industriAll Jugend fordert ein Europa mit Zukunftsperspektiven

Meilenstein in der europäischen Jugendgewerkschaftsarbeit

Bad Hofgastein, 3.-6. Juli 2012

Bei der ersten europäischen industriAll Jugendkonferenz wurde ein Zukunftspapier mit bedeutenden Jugendpositionen entwickelt und beschlossen. Rund 60 TeilnehmerInnnen aus 15 Ländern hatten sich an der von der österreichische Produktionsgewerkschaft (PRO-GE) organisierten Konferenz Anfang Juli in Bad Hofgastein eingefunden um die Kernpunkte der europäischen Jugendgewerkschaftsarbeit für die Produktionsbereiche festzulegen. Im Vordergrund lagen die Ausarbeitung von konkreten Positionen zu den Themen Schulbildung, Berufsbildung, Lebenslanges Lernen und zum Sozialsystem.

Die Jugendorganisation der PRO-GE organisierte anlässlich der Neugründung des europäischen Dachverbandes eine erste nationenübergreifende Jugendkonferenz, um der gewerkschaftlichen Jugend Europas eine Plattform zu bieten. Der europäische Gewerkschaftsdachverband IndustriAll wurde erst im Mai in Brüssel gegründet und vertritt rund 7,1 Millionen Gewerkschaftsmitglieder wie aus den Bereichen Metall, Bergbau, Energie, Chemie, Textil, Bekleidung, Leder oder Papier.

Neben den rund 60 GewerkschafterInnen aus ganz Europa konnte die Konferenz, welche in vier Sprachen abgehalten wurde, auch zahlreiche Ehrengäste begrüßen. PRO-GE Bundesvorsitzende Rainer Wimmer, der stellvertretende Generalsekretär der industriAll - Europe Luc Triangle und der Bundesjugendvorsitzende der PRO-GE Jürgen Michlmayr betonten die besondere Bedeutung dieser zukunftsweisende Veranstaltung.

Themen:

Für den kreativen Input konnten profunde Experten gewonnen werden, welche mit Impulsreferaten die Basis für die später erarbeiteten Konferenzergebnisse legten. In Arbeitsgruppen wurden dann zu den Themen:

  • Schulbildung
  • Berufsbildung
  • Lebenslanges Lernen und zum
  • Sozialsystem

die Positionen der Jugendkonferenz erarbeitet sowie im Plenum diskutiert und abgestimmt.

Eine Podiumsdiskussion unter anderen mit der stellvertretende Generalsekretärin der IndustriALL Global Union, Monika Kemperle, gab den Konferenzteilnehmer eine gute Möglichkeit sich über die Zukunftsperspektiven der europäischen Jugendarbeit auszutauschen, insbesondere in Fragen der Jugendarbeitslosigkeit in Europa. Eine ganze Generation steht in Gefahr. Die Hauptursachen für die hohe Arbeitslosigkeit liegen in den Bildungssystemen und in fehlenden Investitionen in Wachstum und Beschäftigung.

Koordinationsgruppe

Als nächster Schritt wurde die Einsetzung einer Jugend-Koordinationsgruppe auf europäischer Ebene vereinbart. Diese Gruppe soll die weiteren Aktivitäten der industriAll Jugend bis hin zur nächsten Konferenz - Anfang 2014 - gemeinsam mit der industriAll Vertretung in Brüssel koordinieren.

Hauptorganisator Bruno Kamraner sieht in der ersten industriAll Jugendkonferenz einen großen Erfolg: " Die TeilnehmerInnen der Konferenz haben aufgezeigt, wie wichtig es ist sich um die Anliegen der Jugend zu kümmern. Die Jugendkonferenz war ein Meilenstein, aber sicher erst der Anfang in der europäischen gewerkschaftlichen Jugendarbeit" so der Sekretär der PRO-GE.

Besonder Dank gilt allen TeilnehmerInnen. Denn erst durch ihre Mitarbeit wurde dieses einzigartige Events auch zu einer erfolgreichen industriAll Jugendkonferenz.

Bruno KAMRANER    Jürgen MICHLMAYR
PRO-GE Sekretär      PRO-GE Bundesjugendvorsitzender

Das Positionspapier, die Präsentationen, Fotos und weitere Unterlagen stehen als Download zur Verfügung. 

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