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Chemische Industrie: Gewerkschaften fordern 5,8%

Zweite Verhandlung bleibt ohne Ergebnis

BetriebsrätInnenkonferenz am 18. April in Linz

Die Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 43.000 ArbeiterInnen und Angestellten der Chemischen Industrie wurden in der zweiten Runde am 16. April ergebnislos unterbrochen. Die von den Arbeitgebern angebotenen Lohn- und Gehaltserhöhungen liegen weiter deutlich unter den Erwartungen der Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp. "Die chemische Industrie liegt in fast allen wirtschaftlichen Kennzahlen besser als die meisten anderen Industriezweige in Österreich", erläutern die beiden Verhandlungsleiter Alfred Artmäuer (PRO-GE) und Roman Krenn (GPA-djp). Die Gewerkschaften fordern daher Lohn- und Gehaltserhöhungen von 5,8 Prozent.

Die Lohn- und Gehalts-Forderung der Gewerkschaften entspricht der durchschnittlichen Inflation von 3,3% plus der Hälfte des Wachstums in der Sachgüterproduktion. Das Angebot der Arbeitgeber-Seite lag zuletzt bei 3,8%, auch bei den rahmenrechtlichen Forderungen gab es bisher keine wesentlichen Zugeständnisse. "Das entspricht nicht den wirtschaftlichen Erfolgen der Branche im vergangenen Jahr und auch nicht den Erwartungen der Beschäftigten", stellen Artmäuer und Krenn fest.

Gewerkschaften und BetriebsrätInnen werden daher am Mittwoch, 18. April bei einer Österreichweiten BetriebsrätInnenkonferenz im Linzer Chemiepark gemeinsam die weiteren Schritte festlegen. Die nächste Verhandlung findet am 27. April statt. "Wir erwarten uns von den Arbeitgebern dann ein Angebot, dass den Leistungen der Beschäftigten gerecht wird", sagen Artmäuer und Krenn. "Falls nicht sind wir auf jeden Fall in der Lage den Druck auch weiter zu erhöhen."

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